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Die Situation der Hinterbliebenen

Das Ergebnis einer repräsentativen, im Frühjahr 2009 durchgeführten Studie* des Mannheimer Marktforschungsunternehmens markant, zeigt: »Das Grabmal als fest definierter Ort der Trauer steht heute für viele Menschen zur Disposition. Hinterbliebenen wollen heute bedarfsgerechte, auf die gewandelten Bedürfnisse einer sich veränderten Gesellschaft reagierende Grabstättenkonzepte, die von der Grabpflege entpflichten und dennoch individuellen Trauerrituale ermöglichen«.

...der kommunalen und kirchlichen Verwaltungen

Das Ergebnis einer Umfrage* bei kommunalen und kirchlichen Entscheidungsträger in Friedhofsverwaltungen zeigt: »Kommunale und kirchliche Friedhofsträger wollen und müssen die gewachsenen Strukturen der Friedhöfe wieder sinnvoll nutzen, das Problem der zunehmenden Freiflächen wirtschaftlich lösen, den Friedhof wieder als positiv erlebbaren Raum gestalten, bestehende Friedhöfe im Interesse ihrer »kulturellen« Aufgabe im Bild der Öffentlichkeit »gesunden« und Friedhöfe (wieder) wirtschaftlich betreiben«. * Rund 140 Entscheidungsträger in kommunalen und kirchlichen Verwaltungen hatten die Ausstellung »Orte, die gut tun« im Rahmen der Internationalen Fachmesse Messe Stone+tec in Nürnberg besucht. 42 davon wurden im Anschluss direkt, 150 Personen online befragt. Das Konzept der Ausstellung vermittelt, so das Ergebnis, anschaulich aktuelle Bedürfnisse der Hinterbliebenen, entspricht der Denkweise der Entscheidungsträger, schließt die Informationslücken, überzeugt durch die einfache Umsetzbarkeit der gezeigten Lösungen (einpassen in Freiflächen, nutzen vorhandener Ressourcen und Kompetenzen) und stellt die faktischen sowie finanziellen Vorteile deutlich heraus.

Quelle: Strassacker Gmbh & Co. KG

Orte, die gut tun 2011 Anonyme Beerdigungsfelder, Betonkolumbarien, Bestattungswälder und demnächst die Aschenentsorgung in der Tonne? Die Entwicklung der Bestattungs- und Trauerkultur und somit die der Friedhöfe, schie...